WIE MAN EIN MODERNER MÖNCH WIRD

Unsere aktuelle Predigtreihe über „geistliche Übungen“
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Was sind „geistliche Übungen“ und wozu sind sie gut?

Geistliche Übungen helfen uns,

unsere Beziehung zu Gott aktiv zu pflegen. Dabei dienen sie der Entwicklung von geistlichen Gewohnheiten und führen zu einem Lebensstil, der von Gottes Geist durchdrungen ist. Dabei geht es darum, unser egoistisches Wesen immer mehr loszuwerden und Raum für das Wirken des Heiligen Geistes in uns zu schaffen. So geschieht Prägung und Formung unseres Lebens „in das Bild von Christus“. Geistliche Übungen helfen, unseren Glauben in den Lebensalltag zu bekommen und in immer größerer Abhängigkeit von Gott zu leben.

Eine grundlegende Erkenntnis

dabei ist, dass es nicht die Technik einer richtigen Anwendung ist, die uns verändert! In diesem Sinne haben geistliche Übungen keinen Selbstzweck. Sie öffnen vielmehr unsere inneren Herzenstüren, damit wir für die Gnade Gottes empfänglich werden, die an uns wirken möchte.

Geistliche Übungen durchbrechen

die Oberflächlichkeit unseres Lebens und führen uns in die Tiefe. Sie sind nicht nur etwas für „geistliche Profis“, sondern für „normale Christen“. Der Grundton der Übungen sollte immer Freude sein, weil wir uns durch die Anwendung ja nichts erarbeiten können oder wollen. Wenn man aus geistlichen Übungen ein Gesetz macht, führt das in den geistlichen Tod. Es gilt nicht: wer viele geistliche Übungen praktiziert, ist geistlicher. Sondern: wer viele geistliche Übungen praktiziert, der gesteht ein, dass er schwach ist.

Damit uns geistliche Übung wachsen lässt,

muss sie auch Körper und Verstand mit einbeziehen. Die wichtigste Voraussetzung ist unsere Sehnsucht nach Gott.

Man kann die unterschiedlichen geistlichen Übungen in zwei Gruppen einteilen:

  1. Übungen der Enthaltsamkeit (z.B. Einsamkeit, Stille, Fasten, Einfaches Leben, Keuschheit, Verschwiegenheit, Opferbereitschaft) und
  2. Übungen der Hingabe (z.B. Studium, Anbetung, Feiern, Dienen, Gebet, Gemeinschaft, Unterordnung

Enthaltsamkeit und Hingabe gehören im geistlichen Leben untrennbar zusammen wie Ein- und Ausatmen. Übungen der Enthaltsamkeit machen in unserem Leben Platz für das, was uns Gott in den Übungen der Hingabe schenken möchte. Aus diesem Grund ist eine gute Ausgewogenheit wichtig.

04.02.
Gegenwart

11.02.
Einsamkeit

18.02.
Fasten

25.02.
Gehorsam

03.03.
Zeuge sein

17.03.
Sabbat