Der Weg zu Gott
Dein erster Schritt zum christlichen Glauben



Die meisten von uns warten ungern.

Wenn der Bus zu spät kommt, der erwartete Besuch auf sich warten lässt, das bestellte Versandhauspaket um keinen Preis kommen will. Auch wenn wir selbst ungern warten, macht es uns oft wenig aus, andere warten zu lassen…

Ein ganz bekannter Autor erzählt folgende Geschichte von einem Vater, der sehnsüchtig auf seinen Sohn wartete: 
Ungeduldig schaute der Vater immer wieder die Straße hinab. Wann würde sein Sohn wieder kommen? Er sehnte sich nach ihm. Nachdem dieser voller Missachtung sich das Erbe hatte auszahlen lassen und dann seinem Haus den Rücken zugekehrt hatte, war es, wie wenn ‚das Tischtuch‘ zerrissen wäre. Die Kommunikation war absolut auf dem Nullpunkt angelangt. Handys gab es noch keine.

Und trotzdem wartete der Vater immer auf ihn. Auch wenn es so aussah, als habe der Sohn ihn für tot erklärt – der Vater wartete. Er wartete auch dann noch, als kein Lebenszeichen zu bekommen war. Er gab seinen Sohn nicht auf. 
Lange Zeit musste er warten. Sein Sohn war in der Zwischenzeit bei den Schweinen gelandet, verdiente sich mit niedrigster Arbeit das Allernötigste zum Leben, nachdem er zuvor das Leben exzessiv genossen hatte. Als das Geld des Erbes alle war, waren die Freunde auch weg.

Und trotzdem wartete der Vater immer auf ihn. Auch wenn es so aussah, als würde der Sohn nie zurückkehren. 
Inzwischen, bei den Schweinen, dachte dieser an all das Gute des Vaters. Er dachte nach über die Option, zurückzukehren, einfach zum Vater zu gehen, ihn zu fragen, ob er bei ihm arbeiten dürfte. Nicht mehr Sohn sein, einfach nur einer der niedrigsten Arbeiter. Nach langer Überlegung machte er sich endlich auf den Weg…
Als der Sohn dann nach Hause kam, schloss ihn der Vater liebevoll in die Arme, küsste ihn zärtlich und organisierte eine große Party für seinen zurückgekehrten Sohn.

Von wegen niedrigster Arbeiter… Der Vater drückte seine unbändige Freude über den zurückgekehrten Sohn aus. Er behandelte ihn wieder als seinen rechtmäßigen Sohn. Bei dessen Bruder löste das wenig an Glücksgefühlen aus. Dieser sparte nicht mit Kritik.

Der Autor dieser bildhaften Geschichten ist Jesus selbst. Du findest diese Geschichte in der Bibel in Lukas 15. Er stellt den Menschen mit dieser Geschichte dar, dass Gott wie ein Vater auf den Menschen wartet.
So, wie der Vater in der Geschichte auf seinen Sohn gewartet hat, so wartet Gott auf Dich. Er unternimmt alles, um Dich einzuladen, zu Ihm zu kommen. Du selbst magst vielleicht nicht gerne warten, aber Gott wartet trotzdem auf Dich. Mit einer „Engelsgeduld“…

Willst Du Ihn warten lassen?
Oder triff jetzt die Entscheidung zu reagieren. Es lohnt sich! 
Oder lies zunächst die vier Schritte unter Gute Nachricht.

Erstens… Gott liebt Sie!

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16).

Zweitens…

Jeder Mensch ist ein Sünder, und die Sünde hat ihn von Gott getrennt!
„Doch gibt es auf der Erde keinen einzigen Menschen, der so gesetzestreu wäre, dass er stets richtig handelt, ohne je einen Fehler zu begehen“ (Prediger 7,20).
„Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte“ (Römer 3,23).

Drittens…

Jesus Christus ist der einzige Ausweg aus der Sünde!
„Vergesst nicht, wieviel Christus für unsere Sünden gelitten hat! Er, der frei von jeder Schuld war, starb für uns schuldige Menschen, und zwar ein für allemal. So hat er uns zu Gott geführt….“ (1. Petrus 3,18)
„Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie“ (Apostelgeschichte 4,12).

Viertens…

Du musst Jesus Christus als Deinen persönlichen Herrn und Erlöser annehmen!
Jesus nennt diese Erfahrung „neue Geburt“. Er sagte:
„Wer nicht neu geboren wird, kann nicht in Gottes Reich kommen.“ (Johannes 3,3b).
Wir möchten Dich jetzt einladen, Jesus Christus als Ihren persönlichen Erlöser anzunehmen. Wenn Du das tust, wirst Du ein Kind Gottes werden.
„Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu sein“ (Johannes 1,12).
Möchten Du diese Entscheidung treffen? Du kannst mit einem einfachen Gebet reagieren.

Eine Möglichkeit, persönlich zu reagieren.

Wenn Du reagieren möchtest, lies zunächst die vier Schritte unter Gute Nachricht.
Suche am besten einen ungestörten Platz, an dem Du allein sein kannst. Sprich ein einfaches Gebet. Wenn Du unerfahren darin bist, helfen wir Dir gerne.

Bete von ganzem Herzen die folgenden Worte:
„Lieber Herr Jesus, ich erkenne jetzt, dass ich ein Sünder bin. Ich nehme die Tatsache für mich in Anspruch, dass Du für mich am Kreuz von Golgatha gestorben bist. Ich öffne jetzt mein Herz und nehme Dich als Erlöser und Herrn meines Lebens auf. Bitte übernimm Du völlig die Kontrolle über mein Leben und hilf mir, solch ein Christ zu sein, wie Du es Dir wünschst. Amen.“

Wenn Du so ganz aufrichtig gebetet hast, bist Du jetzt ein Kind Gottes. Wir möchten Dich ermutigen, eine christliche Gemeinde in Deiner Nähe, in der Du Dich wohl fühlst, zu besuchen, damit Du im Glauben und in der Beziehung zu Jesus Christus weiter wächst. Gerne ist Dir unsere Gemeinde auch darin behilflich.

Dein Pastor Nico Strobel